Enquetekommission KI in Aachen

Meine Kolleginnen und Kollegen aus der Enquetekommission Künstliche Intelligenz waren im Rahmen einer Informationsfahrt bei uns in Aachen zu Besuch.

Erster Halt war beim Unternehmen Black Semiconductor. Die Brüder Sebastian und Dr. Daniel Schall gründeten das Unternehmen, um eine neuartige Technologie zur Verbindung von Computerchips zu entwickeln.

Dabei nutzen sie optische Verbindungsstellen aus Graphen, die eine Echtzeitkommunikation ermöglichen und die Chips erheblich effizienter machen. Besonders für KI-Anwendungen werden schnelle Chips benötigt, um die anfallenden großen Datenmengen verarbeiten zu können.

Staatliche Förderung in Höhe von 228,7 Millionen Euro

Im Rahmen der europäischen Initiative Important Project of Common European Interest (IPCEI) erhält das Unternehmen eine staatliche Förderung in Höhe von 228,7 Millionen Euro – darunter 158,7 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium und 70 Millionen Euro von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

KI-Woche der RWTH Aachen

Anschließend nahmen wir an der Eröffnungszeremonie der KI-Woche der RWTH Aachen teil. Während der KI-Woche bringt die RWTH Forschende, Industrie und Öffentlichkeit zusammen, um die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu präsentieren, Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen und die Öffentlichkeit über KI aufzuklären.

Über die Woche verteilt finden verschiedene Veranstaltungen zum Thema KI statt. Die KI-Woche wird vom KI-Center der RWTH gemeinsam mit lokalen Partnern veranstaltet. Das KI-Center bündelt und stärkt die KI-Forschung an der RWTH Aachen. Wir als Enquetekommission müssen kontinuierlich mit allen Akteuren im Austausch bleiben, um die richtigen Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Weitere Beiträge mit Black Semiconductor:

Black Semiconductor: Innovation mit Graphen

Blauer Teppich der IHK: KI als Motor des Fortschritts