Heute war ich bei der Übergabe der Fördermittel für das neue KI-Center an der RWTH Aachen durch die Ministerin Ina Brandes dabei.
Ein Moment, über den ich mich als Aachener Landtagsabgeordnete, als Mitglied im Wissenschaftsausschuss und als Sprecherin der Enquetekommission für Künstliche Intelligenz ganz besonders freue.
Bis zu 180 Millionen Euro stellt unser Land für dieses Projekt zur Verfügung. Diese enorme Summe zeigt, welchen Stellenwert die Künstliche Intelligenz und der Standort Aachen in der Wissenschaftspolitik unseres Landes haben.

Die Mittel kommen aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur, mit dem wir gezielt in Zukunftsaufgaben wie Wissenschaft, Digitalisierung und Innovation investieren. Für mich ist klar: Wenn wir wollen, dass Nordrhein-Westfalen bei KI vorne mitspielt, brauchen unsere Hochschulen moderne Gebäude, leistungsfähige Infrastruktur und Räume für kreatives Arbeiten – genau das wird mit dem neuen KI-Center an der RWTH geschaffen.
Exzellente Lehre, starke Forschung und einen schnellen Transfer in die Praxis
Das KI-Center wird der Informatik an der RWTH den Platz geben, den sie verdient: für exzellente Lehre, starke Forschung und einen schnellen Transfer von KI-Technologien in die Praxis. Besonders wichtig ist mir, dass hier nicht nur theoretische Modelle entwickelt werden, sondern ganz konkrete Anwendungen entstehen, etwa in der Medizin, in der Produktionstechnik oder in neuen Geschäftsmodellen von Mittelstand und Start-ups. So profitieren am Ende auch die Unternehmen in unserer Region und es entstehen Arbeitsplätze vor Ort.



Für Aachen und die StädteRegion bedeutet diese Investition: Wir stärken unsere Rolle als Wissenschafts- und Technologiestandort, wir ziehen junge Talente und internationale Fachkräfte an und wir knüpfen das Netzwerk zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft noch enger. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt ein echter Standortfaktor für die nächsten Jahrzehnte sein wird.
Als Sprecherin der Enquetekommission für Künstliche Intelligenz im Landtag ist mir außerdem wichtig, dass wir bei allen KI-Projekten die Verantwortung nicht aus dem Blick verlieren. Es reicht nicht, nur auf das technisch Machbare zu schauen. KI muss sicher, nachvollziehbar und im Interesse der Menschen eingesetzt werden. Das neue KI-Center rund um Professor Holger Hoos und Professor Sebastian Trimpe sowie die noch recht neue Informatik-Fakultät der RWTH mit Professor Leif Kobbelt bietet die große Chance, technologische Spitzenleistungen mit klaren ethischen Maßstäben zu verbinden – und genau das möchte ich politisch weiter begleiten.